Auswertung
Wochenreport automatisch aus den Zahlen bauen
Jeden Montag dieselbe halbe Stunde: Tabelle öffnen, Summen ziehen, Zahlen in eine Mail tippen, verschicken. Die Arbeit ist immer gleich, das Ergebnis interessiert alle — und trotzdem macht sie jemand von Hand.
- Aufbau
- 2 Stunden
- Spart
- 30 Minuten pro Woche, rund 25 Stunden im Jahr
- Womit
- n8n · Make · Google Sheets · Slack
So läuft es ab
- 1
Zeitpunkt festlegen
Montagmorgen um sieben, bevor die erste Sitzung beginnt.
- 2
Zahlen holen
Umsatz der Vorwoche, Anzahl Aufträge, offene Posten — direkt aus Tabelle, Datenbank oder Kassensystem.
- 3
Vergleichen
Gegen die Vorwoche und gegen denselben Zeitraum im Vorjahr. Eine Zahl ohne Vergleich sagt wenig.
- 4
Verständlich zusammenfassen
Ein Sprachmodell schreibt drei Sätze dazu, was auffällt. Die Rohzahlen stehen darunter, damit man nachprüfen kann.
Wo es nicht funktioniert
Ein Sprachmodell erkennt Muster, aber es kennt deinen Markt nicht. Wenn der Umsatz einbricht, weil ein Grosskunde in den Ferien ist, wird es das nicht wissen. Nimm die Zusammenfassung als Hinweis, nicht als Erklärung.
Fertig gebaut kaufen
Wenn du den Aufbau überspringen willst — aus der Kategorie Business.
Wochenreport aus der Umsatztabelle — jeden Montag im Postfach
Zeitplan (Mo 07:00) → Google Sheets lesen → letzte 7 Tage gegen Vorwoche rechnen → Top-Kategorien und grösste Posten → KI-Kommentar → gestaltete HTML-Mail versenden. 6 Nodes.
6 Schritte · 3 Dienste
Offene Rechnungen — tägliche Erinnerung aus deiner Tabelle
Zeitplan 8 Uhr → Google-Tabelle lesen → überfällige sammeln und nach Verzug sortieren → Mail mit Summe und Liste. Schickt nichts, wenn nichts offen ist. 4 Schritte.
4 Schritte · 2 Dienste · 2 Platzhalter
Offerten & Kundenkommunikation — 12 Prompts für Schweizer KMU
Aus Prompt 3 (Preiserhöhung): «Den Grund nennen, ohne dich zu rechtfertigen oder zu entschuldigen. Was gleich bleibt oder besser wird, zuerst. Kein Konjunktiv (‹müssten wir leider›), sondern klare Aussagen.» — Warum: Rechtfertigende Formulierungen laden zum Verhandeln ein.
13 Blöcke · 13 Fälle
Häufige Fragen
Woher kommen die Zahlen?
Aus der Quelle, in der sie ohnehin entstehen: einer Tabelle, einem Buchhaltungswerkzeug mit Schnittstelle, einem Kassensystem oder direkt aus der Datenbank. Wichtig ist nur, dass die Quelle verlässlich gepflegt wird — ein Report macht schlechte Daten nicht besser.
Kann der Report auch in Slack oder Teams landen?
Ja. Der letzte Schritt ist austauschbar: E-Mail, Slack-Kanal, Teams-Nachricht oder ein Eintrag in einer Notizsammlung. Häufig ist beides sinnvoll — kurze Fassung im Chat, ausführliche per Mail.
Was kostet der Betrieb?
Wenn ein Sprachmodell die Zusammenfassung schreibt, fallen pro Report ein paar Rappen an. Läuft die Automatisierung bei einem Anbieter statt auf dem eigenen Server, kommen dessen Gebühren dazu. Für einen wöchentlichen Report bleibt das im einstelligen Frankenbereich pro Monat.